Schwerer Verkehrsunfall in Pleißa - Pickup verwüstet Zaun und Vorgarten
Fahrzeug kommt von der Fahrbahn ab: Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz - Straße zeitweise voll gesperrt
Von Simone Esper und Andreas Kreschel
25.02.2026, 16:16 Uhr-Quelle: blick.de
Am frühen Mittwochmorgen gegen 5.50 Uhr kam es in Pleißa auf der Hohensteiner Straße zu einem Verkehrsunfall. Ein Pickup war in Richtung Limbach-Oberfrohna unterwegs, als das Fahrzeug nach Informationen eines Reporters vor Ort aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam.
Zaun und Bäume zerstört
Der Pickup durchbrach rund 30 Meter Zaun, fällte mehrere Bäume und kam schließlich in einem Vorgarten zum Stehen. Durch die Wucht des Aufpralls entstand erheblicher Sachschaden.
Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst vor Ort
Die Freiwillige Feuerwehr Pleißa war gemeinsam mit der Polizei und dem Rettungsdienst im Einsatz. Für die Dauer der Bergungs- und Sicherungsmaßnahmen musste die Hohensteiner Straße vollständig gesperrt werden.
Auf Nachfrage bei der Polizei liegen weiterhin keine neuen Informationen zum genauen Unfallhergang vor. Die Hohensteiner Straße wurde ab 6.45 Uhr für 30 Minuten vollständig gesperrt, um die Bergungsarbeiten durchführen zu können. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Polizei bislang nicht.
Bei dem Fahrer handelt es sich um einen 43-jährigen Mann, der mit einem Ford Pickup unterwegs war. Er wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Zur Schwere seiner Verletzungen liegen derzeit keine Informationen vor.
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Chemische Lösung ausgetreten
Gefahrguteinsatz bei Spedition in Pleißa
CHEMNITZ - In den frühen Morgen­stunden des Dienstags ist die Feuerwehr in den Limbach-Oberfrohnaer Ortsteil Pleißa zu einem Gefahrguteinsatz ausgerückt. Be­troffen war die Spedition Kühne und Nagel. Die Firma meldete, dass aus einem Tankcontainer eine chemische Lösung ausgetreten ge­wesen sein soll. Um 4.48 Uhr ging laut Angaben der Feuerwehr der Alarm ein. Vor Ort stellten die Ein­satzkräfte laut Einsatzleiter Denny Zander fest, dass Flüssigkeit aus einem großen Kunststoffbehälter ausgelaufen war. Die Feuerwehr­leute fingen die austretende Sub­stanz auf und pumpten sie in ge­eignete Behälter um. Der Einsatz dauerte bis 7.15 Uhr. -., Insgesamt waren 60 Helfer mit 16 Fahrzeugen vor Ort. Dabei wa­ren neben regulären Einsatzkräf­ten aus der Gemeindefeuerwehr auch Einheiten des Gefahrgut­zuges des Landkreises Zwickau. Zusätzlich wurde der Rettungs­dienst hinzugezogen. „Die Mitar­beiter der Firma haben vorbildlich reagiert und sofort die richtigen Erstmaßnahmen ergriffen", lobte der Einsatzleiter. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen sei reibungslos verlaufen. Verletzte habe es nicht gegeben, (jopa)
Quelle: „Freie Presse" vom 20.05.2026
 
Wie PŸUR mit Kunden in Pleißa umgeht
Seit Juni sind in der Klaus­straße zehn Haushalte ohne TV-Empfang. Ein Blitzeinschlag führte zu einem Kabelschaden in dem Ortsteil von Limbach-Oberfrohna, der bis heute nicht behoben ist. Jetzt hat PŸUR kurzerhand gekündigt.
VON JONAS PATZWALDT
PLEIßA - Zwei Monate ohne Fernsehen und dutzende Anrufe beim Störungsdienst ohne klare Antwort: Für zehn Haushalte in der Klausstraße in Pleißa hat sich gezeigt, wie ein Ka­belnetzbetreiber mit Kundenan­liegen umgeht, wenn niemand ge­nauer hinschaut.
Ende Juni schlug in Pleißa der Blitz ein. Seitdem ist in der Klaus­straße für einige Haushalte der Fernsehempfang bis heute ge­stört. Auf Meldungen der Betroffe­nen beim Kundendienst soll PŸUR nicht regiert haben.
Auf Anfrage der „Freien Presse" antwortete ein Sprecher von PŸUR zunächst, dass es vor Ort einen Ausfall aller privaten HD-Sender gegeben habe, verursacht durch einen Fehler in der Senderzufüh­rung. Der habe aber nur rund eine Stunde gedauert.
Diese Darstellung deckt sich nicht mit dem, was Betroffene schildern. Thomas Winter etwa, Anwohner der Klausstraße, wartet seit dem Blitzeinschlag auf eine Reparatur, die PŸUR ihm. ur­sprünglich bis Ende August zuge­sagt hatte. Passiert sei bis heute nichts.
Eine schriftliche Stellungnah­me, um die er gebeten hatte, be­kam er nie. Stattdessen, so sein Eindruck, wurde er am Telefon immer wieder vertröstet.
Auch weitere Betroffene, wie Karin Naumann, erzählen ähnli­ches. Mehrere Anrufe beim Stö­rungsdienst hatten zu keiner dau­erhaften Lösung geführt. Mitte August hieß es, man solle 14 Tage warten, dann sei das Problem be­hoben. Doch auch nach Ablauf dieser Frist besserte sich laut Naumann nichts.
Am ersten September rief die Familie erneut an, wartete eine Stunde in der Leitung und wurde dann aus der Verbindung gewor­fen, ohne dass sie einen Mitarbei­ter erreichten. Auch ein persönli­cher Besuch im PŸUR -Laden in Limbach brachte laut den Betrof­fenen keine Klärung. Dort verwies man lediglich auf die Störungshotline.
PŸUR soll ihnen jedoch telefo­nisch bestätigt haben, dass ein Ka­belschaden durch den Blitzeinschlag entstanden sei. Gegenüber der „Freien Presse" behauptete der Sprecher von PŸUR jedoch zu­nächst, wie erwähnt, die Störung sei nur in der Senderzuführung gewesen.
Erst auf erneute Nachfrage er­klärte ein Sprecher von PŸUR, dass nach Rücksprache mit den Fach­bereichen ein schwerwiegender Kabelschaden an der Trasse fest­gestellt worden sei.
Insgesamt wären zehn Haus­halte betroffen. TV-Kunden in der Klausstraße seien seither ohne Empfang. PŸUR sei zu dem Schluss gekommen, dass eine Versorgung in der gewohnten Qualität nicht mehr möglich sei. „Daher müssen wir bedauerlicherweise das Ver­tragsverhältnis mit den zehn betroffenen Kunden bzw. Haushal­ten beenden", so der Sprecher.
Entsprechende Schreiben sei­en bereits verschickt und sollten die Haushalte Anfang der kom­menden Woche erreichen. Für die Ausfallzeit sowie bereits gezahlte Beträge für September will PŸUR die Kunden entschädigen. Die An­wohner müssen sich laut PŸUR nun selbstständig um eine Alter­native für den Fernsehempfang kümmern.
Für die „unzureichende Kom­munikation über die letzten Wo­chen" und die „starke zeitliche Verzögerung" entschuldigte sich der PŸUR -Sprecher schließlich. Dass PŸUR bei technischen Problemen Verträge beendet, ist kein neues Phänomen. Letztes Jahr wurden im Landkreis Zwickau mehrere ähnliche Fälle be­kannt.
Quelle: „Freie Presse" vom 08.09.2026
Anmerkung der Red.: Der Service ist ebenso unaussprechlich wie der Name…