TuS Pleißa
PLATZWEIHE TUS PLEISSA - Mai 2012
Das Warten hat sich gelohnt
Platzweihe : Nach langer Pause endlich wieder Spiele „zu Hause"
Sie mussten ganz schön Geduld aufbringen, die gut 70 Fußballer des Turn- und Sportvereins Pleißa -aber das Warten hat sich ge­lohnt: Nach knapp zwei Jahren Ausweichspielen auf 'fremden' Feldern können sie ab Samstag gleich zwei praktisch neue Plätze in Besitz nehmen: „Unser Großfeldplatz wurde seit dem Som­mer 2010 grundhaft saniert", in­formierte Lutz Löbel. „Der alte Boden wurde abgetragen, begra­digt, Drainage gelegt - und im Anschluss wurde neuer Rasen angesät."
Inklusive neuer Tore hat die Stadt dafür knapp 186.000 Euro investiert. Dass das alles im aus­gerechnet 100. Jahr der Vereins­geschichte vollendet wird, wissen die Sportler zu schätzen: „Durch viel Engagement unserer Mit­glieder, zahlreicher Spenden von Einwohnern und Firmen haben wir zeitgleich einen zweiten Platz; errichtet", teilte der Vereinsvor­sitzende mit. Auf dem Gelände des angrenzenden Hundesportplatzes ist eine Trainingsfläche von etwa 30 mal 40 Metern ent­standen, die künftig beide Vereine gemeinsam nutzen werden: „Das war das Komplizierte dar­an", so Löbel, „deshalb haben wir keinen Kredit aufnehmen können." Das war am Ende auch nicht nötig - allein durch Spenden kamen 16.000 Euro zusam­men, die Baukosten von 17.500 Euro waren damit praktisch ab­gedeckt.
Viele „kleine" Arbeiten, die man so gar nicht wahrnimmt,' werden auch immer wieder von den Vereinsmitgliedern über­nommen - sei es das Ausbes­sern und Erneuern der Barrie­ren oder das Pflastern vor den Garagen: „Erst kürzlich haben wir unser Vereinsheim reno­viert, die Theke hat uns Tischler Ullrich Sroka spendiert'", freu­te sich Löbel über das Engage­ment der. Pleißaer, - auch das neue Wandbild mit dem Ver­einslogo wurde dem TuS ge­sponsert. „Wir versuchen vieles selbst zu regeln", betonte der Vereinsvorsitzende. „Finanzen, die wir durch die Vermietung des Vereinsheimes, oder über Feste erwirtschaften, fließen auch wieder in den Verein zu­rück." In den letzten Jahren wa­ren das gut 5000 Euro, die allein den Räumlichkeiten und Außen­anlagen zugute kamen. Abu
„Wir haben wirklich viel bewegt"
Interview mit Lutz Löbel, Vereinsvorsitzender TuS Pleißa
Pleißa. Wenn am Wochenende die beiden neuen Plätze des TuS Pleißa einge­weiht werden, können Vorsit­zender Lutz Löbel und seine Vorstandsmitglieder stolz dar­auf sein, was der Verein und die Stadt in den letzten Jahren ge­stemmt haben. Für den BLICK fasste er die Geschehnisse noch einmal zusammen.
Die letzten beiden Jahre wa­ren nicht einfach, Ihre gut 70 Vereinsfußballer mussten auf „fremden" Plätzen trainieren und spielen. Aber es hat sich gelohnt: Ob­wohl das Ansäen des Rasens die Sperrzeit um ein Jahr verlän­gert hat, sehen wir schon jetzt die Erfolge - das Wasser läuft, wie auch nach dem letzten star­ken Regen, sehr gut ab. Nun
freuen wir uns auf all die Spiele, die wieder hier bei uns stattfin­den können.
Dass gleichzeitig noch ein zweiter ,neuer Platz entstan­den ist, ist auf eine Initiative des Vereins zurückzuführen.
Da wir keinen Kredit für die­sen Plan aufnehmen konnten, gingen wir einen besonderen Weg und baten Einwohner und Sponsoren um Mithilfe: Am Ende konnten wir uns über 16.000 Euro Unterstützung freuen, so dass der Trainings­platz fast komplett daraus fi­nanziert werden konnte. Noch­mal herzlichen Dank an alle Unterstützer !
Nun wird am Wochenende kräftig gefeiert, dass der TuS Pleißa endlich wieder „nach Hause zurückkehrt" ?
Wir haben in der jüngeren Ver­gangenheit wirklich viel bewegt; dank der Stadt, aber auch un­serer Vereinsmitglieder. Der Großfeldplatz hat neue Barrie­ren, der Trainingsplatz sogar eine Flutlichtanlage. In unser Vereinsheim haben wir aus Spenden und der Vereinskasse ebenfalls viel investiert, Besu­cher können sich gern am Wo­chenende davon ein eigenes Bild machen. Wir freuen uns über alle Gäste; auch die, die nicht unmittelbar zum Verein gehören!
Kann man sich nun erstmal wieder entspannt „zurück­lehnen"?
Leider nein. Als nächstes Großprojekt steht das Dach unseres Vereinsheimes an, da ist der Sanierungsbedarf sehr hoch. Auch der Sockel des Hauses und die hintere Treppe brauchen eine Überholung. Ein „Zurücklehnen" wird es also nicht geben, aber mit dem bislang Erreichten können wir schon sehr zufrieden sein. Abu
Quelle: „Blick"; 09.05.2012
Lutz L÷bel und D. Reichel
Lutz L÷bel
 
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Jüngste testen als erste den neuen Rasen
In Pleißa ist der sanierte Sportplatz übergeben wor­den. Für den Verein ist aber noch ein Wunsch in Erfüllung gegangen.
So viele Zuschauer wie am Sonn­abend hatten die Fußball-E-Junioren vom Turn- und Sportverein (TuS) Pleißa bei einem Heimspiel noch nie. Etwa 180 Besucher feuerten die Jüngsten an. Einige Zuschauer wa­ren aber aus einem anderen Grund gekommen. Denn vor dem Spiel fand die Platzweihe der sanierten Anlage statt. Und die nahm der künftige Pfarrer von Pleißa, Mika Herold, vor. „Es war nicht meine erste Weihe einer Sportanlage", sagte er. Dennoch interessiere er sich nicht so sehr für den Sport.
Aufatmen aber bei den Fußbal­lern von TuS Pleißa zur Platzweihe. In eineinhalbjähriger Bauzeit wurde eine neue Drainage eingebaut, die Spielfläche begradigt und mit neu­em Rasen versehen. Kosten: r86.ooo Euro. „Wir freuen uns, dass die Ar­beiten abgeschlossen sind", sagte Steffen Götzer, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit im Verein. Denn die Pleißaer Kicker mussten während der Bauzeit ihre Punktspie­le im benachbarten Kändler, Ruß­dorf, Oberfrohna oder beim FSV Limbach-Oberfrohna austragen.
Die Sanierung der Sportplatzes sei schon lange notwendig gewesen. „Doch wir haben von Jahr zu Jahr ge­hofft, dass es die dafür notwendigen Fördermittel gibt", sagte Götzer. Er
vermute, dass vor allem ein Punkt dafür ausschlaggebend war, damit das Vorhaben jetzt realisiert worden ist: das 1oo-jährige Bestehen des Ver­eins. „Wir werden dieses Jubiläum aber erst im September mit einer Festwoche feiern", so der Sprecher.
Vereinsvorsitzender Lutz Löbel erinnerte sich daran, dass nicht alle von der umfassenden Sanierung be­geistert waren. Fragen seien gekom­men, beispielsweise, warum wird kein Rollrasen aufgebracht. „Aber jetzt vertreten alle die Meinung, wir haben alles richtig gemacht", so der Vereinschef. Dabei legten viele Ver­einsmitglieder selbst mit Hand an, bauten unter anderem die Barrieren rund um den Sportplatz neu auf.
Und die kleinen Strapazen, die Heimspiele woanders auszutragen, waren schnell vergessen. „Wir hat­ten überhaupt keine Probleme, dass die Pleißaer bei uns spielten. Zudem war es für uns eine Selbstverständ­lichkeit zu helfen", sagte Heinz Frischmann, Abteilungsleiter Fuß­ball beim TV Oberfrohna. Darüber hinaus förderten solche Aktionen das Gemeinschaftsgefühl der Sport­vereine der Stadt. „Diese Zusam­menarbeit hat sich in den vergange­nen Jahren verbessert. Auch Ober­frohna hat im Nachwuchs zwei Spielgemeinschaften mit Pleißa", betonte der Abteilungsleiter.
Für TuS Pleißa ist aber noch ein Wunsch in Erfüllung gegangen -ein neuer Kleinfeldtrainingsplatz. „Da es keine Fördermittel dafür gab, wurde der rund 16.000 Euro teure Bau aus Spenden von Sponsoren und Pleißaer Bürgern finanziert. So konnten wir parallel zum Bau des Hauptplatzes, den Trainingsplatz er­richten", sagte der Vereinschef.
Quelle : „Freie Presse" vom 14.05.2012
Plei▀aer Nachwuchs
100 Jahre TuS Pleißa e. V.
Im Jahr 1912 gründeten ein paar Sportbegeisterte in Plei­ßa einen eigenen Verein, um ihrem Lieblingssport, dem Fußball, nachgehen zu können, Was damals auf der grü­nen Wiese begann, jährt sich in diesem Jahr zum 100. Mal. Schöne Zeiten hat der Verein erlebt und schwere Zeiten überstanden, Deshalb sind die Mitglieder der Turn- und Sportgemeinschaft Pleißa e.V. stolz und glücklich, vom 10. bis 16, September das Vereinsjubiläum mit einem tollen Programm feiern zu können.
Viele fleißige Helfer sind jederzeit im Einsatz, ob bei der Be­treuung des Nachwuchses oder beim Pflegen und Erhalten der Sportstätte.
Mittlerweile werden Fußball, Volleyball und Kampfsport angeboten, auch eine Abteilung Gesundheitssport gibt es seit einiger Zeit.
Ausdruck dieser positiven Entwicklung der letzten Jahre sind Deutsche Meistertitel im Nachwuchs beim Jiu-Jitsu, aber auch der Aufstieg der ersten Männermannschaft in die Kreisliga. Ohne tatkräftige Unterstützung von außen wäre dies alles wohl nicht zu schaffen und auch nicht zu finanzieren.
Die Mitglieder des Vereins möchten sich deshalb an die­ser Stelle ganz herzlich bedanken für die sehr gute Zusam­menarbeit mit der Stadt Limbach-Oberfrohna, besonders hervorgehoben sei an dieser Stelle die Sanierung der Ra­senfläche.
Danke sagen möchten wir auch unseren Sponsoren, die sich seit vielen Jahren finanziell für den Verein engagieren und so vieles möglich machen, was aus eigenen Mitteln nicht zu realisieren wäre.
Ganz besonders zu erwähnen ist auch die Unterstützung der Einwohner unseres Ortes, die bei der Sanierung unse­rer Sportstätte einen erheblichen Beitrag zur Errichtung des neuen Trainingsplatzes beigesteuert haben, Und schließlich danken wir natürlich den eigenen Mitglie­dern für ihren unermüdlichen Einsatz im täglichen Vereins­leben.
Wir freuen uns auf die Festwoche im September, in der ein abwechslungsreiches Programm geboten wird, Neben sportlichen Höhepunkten findet beispielsweise am Don­nerstag ein Skatturnier für jedermann statt, zu dem es viele tolle Preise zu gewinnen gibt, ebenso wie zur Tombola, die ganztägig am Samstag durchgeführt wird. An diesem Tag startet ab 14.30 Uhr das Projekt „Kinder laufen für Kinder", zu dem wir alle Kleinen und natürlich auch Großen einla­den, für einen guten Zweck so viele Runden wie möglich zu drehen. Höhepunkt ist dann am Samstagabend eine gro­ße Party im Festzelt, zu der wir, wie an allen anderen Tagen auch, auf viele Besucher hoffen.
Keller, 2. Vereinsvorsitzender -
Quelle: „Stadtspiegel" vom 30. 08. 2012
Der TuS Plei▀a damals
Der TuS Plei▀a heute
Festprogramm
TuS Pleißa feiert 100. Geburtstag
Interview mit Mario Keller, dem zweiten Vereinsvorsitzenden
Pleißa.
In dieser Woche wird beim TuS Pleißa kräftig gefeiert: Der Verein begeht das 100. Jubiläum. Mario Keller, der zweite Vereins­vorsitzende, gehört selbst seit 1974 dazu, wirkt seit 23 Jahren im Vorstand mit. Bis 2011 war er in der Sektion Fußball aktiv.
Nur wenige Vereine können solch ein Jubiläum begehen -Sie feiern es ganz ausführ­lich. Wie kam es zu einer ganzen Festwoche?
Bereits zum 90. Jahrestag gab es das - wenn auch nicht mit dem umfangreichen Programm von 2012. Diese „100" geisterte schon länger durch unsere Köp­fe, konkreter planen wir seit ei­nem Jahr. Ganz ehrlich: Bei so etwas dabei sein zu dürfen, ist doch etwas Einmaliges - und so soll auch die Festwoche sein.
Gibt es für solch ein Event auch genug Unterstützer im Verein?
Natürlich ist es auch beim TuS Pleißa - wie in allen anderen Vereinen - eine bestimmte Schar von Leuten, die den Löwenanteil stemmt. Aber im Prinzip konnte man jedes Mitglied fragen, ob es sich bei einem Projekt - Stände, Auf- und Abbau- einbringt - die Antwort war eigentlich immer positiv.
Was sind für Sie die High-lights der zweiten Wochen­hälfte?
Ach, wo fängt man da an? Heute kommt die Traditionsmannschaft des CFC zum Spiel gegen unsere Erste, morgen findet das Eltern­turnier unserer Jugendmann­schaften statt. Der große Famili­entag am Samstag wird gekrönt von der Festparty am Abend und dem Höhenfeuerwerk - das sollte sich keiner entgehen lassen. Dann haben wir auch ganztägig eine große Tombola mit richtig fetzigen Preisen anzubieten.
Wie geht es nach diesem er­eignisreichen Jahr für den Verein weiter?
Wir müssen erstmal allen danken, die uns immer wieder unterstützen - ganz besonders auch der Stadt. Nach solchen Höhepunkten wie 2012 kann man schwer etwas drauf setzen, sondern sollte das Er­reichte bewahren: Die Jugendar­beit weiter intensivieren, das Ver­einsleben so erhalten, wie es ist -dann sind und bleiben wir auf ei­nem guten Stand. Abu
Quelle: „Blick" vom 12.09.2012
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„Ich kann nicht davon lassen"
Vereinsleben-Eberhard Keller gehört seit über 60 Jahren zum TuS Pleißa
Eberhard Keller ist mit sei­nen knapp 76 Jahren das älteste Vereinsmitglied beim TuS Pleißa. Seit 1951 ge­hört er dazu, auch in seiner akti­ven Zeit als Fußballer gab es nie einen anderen Verein für ihn: „Jungerweise hatte ich schon Anfragen, ob ich vielleicht auch woanders spielen würde. Aber das stand für mich nie zur De­batte", so die „Gute Seele des Vereinsheimes", wie ihn die Sportkameraden nennen. „Na­türlich helfe ich gern ein wenig mit, solange es die Gesundheit noch erlaubt. Wenn ich sehe, was wir für eine tolle Jugendar­beit beim TuS haben, wie die Kinder und Jugendlichen unsere Arbeit von damals fortführen dann bin ich schon sehr froh und stolz."
Keller weiß noch gut, wie der jetzige Sportplatz nach dem Krieg Gemüseanbaugebiet für die „Gärtnerei Franz Schmidt" -war, und wie das Feld nach fünf Jahren Anbau erst begradigt werden musste - 3500 Kubikme­ter Erde wurden allein durch Handarbeit bewegt! Auch an die
Errichtung des Sportlerheimes 1954 kann er sich noch gut erin­nern: „Für das vom Staat bewil­ligte Geld hatten wir ein damals richtig modernes Gebäude bekommen!" Zu Auswärtsspie­len ging es für die Spieler mit ei­nem Konsumlaster, der mit Holzbänken bestückt war. Nach der Zeit als Aktiver der ersten Mannschaft brachte sich Keller als Technischer Leiter, Schieds­richter und Trainer ein. Für seine langjährigen Verdienste wurde er 2007 mit der Ehrennadel in Gold vom Landessportbund Sachsen ausgezeichnet: „Bei uns Kellers ging es nie ohne Fußball", gesteht er. „Mein Bruder, mein Sohn, mein Neffe - alle spielten sie hier!" Dabei ist der Zusam­menhalt in der Familie für ihn genauso wichtig wie im Verein: „Man kann einfach nicht davon lassen", resümiert er - und hofft auf noch viele gute Jahre bei sei­nem TuS Pleißa. Abu
Quelle: „Blick" vom 15.09.2012
Mario Keller
Eberhard und Mario Keller
Männermannschaften und Nachwuchs diesmal am Ball
In Großsporthalle am 2. und 3. Februar sind alle zu sehen
Pleißa. Der TuS Pleißa ist in punkto Mitgliederzahlen und aktiven Sportlern über viele Jahre sehr konstant: 140 sind es im Durchschnitt. Als Sparten konnten die Volleyballer vor drei Jahren ihr 30jähriges Beste­hen feiern. Weiterhin kommt der Kampfsport Jiu Jitsu und die Fußballsektion hinzu. Bei letz­terem kann der Verein auf fol­gende Altersklassen bauen: Die F-Jugend als Spielgemeinschaft mit Motor Oberfrohna. Die E-Jugend, die D-Jugend als Spiel­gemeinschaft mit FSV Limbach, die C-Jugend als Spielgemeinschaft mit Motor Oberfrohna sowie die l. Männermannschaft und das Altherrenteam. Anders als im vergangenen Jahr, als -bedingt durch wenige freie Termine in der Großsport­halle- zur Vereinspräsentation nur die Nachwuchsmannschaf­ten Turniere bestreiten konn­ten, haben zur diesjährigen Vereinspräsentation am 2. und 3. Februar 2013 alle Mann­schaften die Möglichkeit, ihr Talent beim Umgang mit dem Volleyball und dem runden Le­der unter Beweis zu stellen.
Kir Quelle: „Wochenspiegel" vom 26.01.2013
Sportler bereichern das Dorfleben in Pleißa
SERIE: LEBEN FÜR DEN VEREIN
Ohne Ehrenamt würde es vieles in der Gesellschaft
nicht geben. „Freie Presse" zeigt, was die Menschen
antreibt. Heute: Lutz Löbel vom TuS Pleißa.
PLEIßA
- Lutz Löbel steht mit Schwung auf, geht zu der Wand im Vereinsheim, wo viele Bilder, Pokale und Wappen zu sehen sind, und tippt auf ein Foto: Alle, Kinder und Erwachsene, strah­len in die Kamera, es war ein Danke­schön für die Helfer beim Sport­platzbau. „Wir sind Pleißa", steht darüber. „Und das haben auch alle verinnerlicht", sagt Lutz Löbel, seit dem Jahr 2008 Vorsitzender des Vereins, der für ihn mehr als Sport bedeutet: der Turn- und Sportverein Pleißa.
„Wir sind noch, ein traditioneller Verein, da geht es auch um die Geselligkeit", erzählt er. Dass immer eine Abordnung zu den runden Geburtstagen der Mitglieder geht, sei selbstverständlich, ebenso, wie sich Zeit zu nehmen donnerstag­abends, um im Vereinsheim am Sportplatz in Ruhe zu plauschen. Auch Freunde des Vereins und passi­ve Mitglieder kämen hier regelmäßig zusammen. Zweimal im Jahr wird zum Skatturnier eingeladen. Dieser Zusammenhalt reicht über den Verein hinaus: „Ohne Gönner und Sponsoren geht nichts", sagt er. Für die Unterstützung seien sie sehr dankbar.
Der Verein, der im Jahr 1912 gegründet worden war, hat derzeit 142 Mitglieder - mehr als die Hälfte spielen aktiv Fußball. Zu den Ange­boten gehört aber auch Gesund­heitssport, die Selbstverteidigungs­technik Jiu Jitsu mit 20 Aktiven sowie eine Volleyballmannschaft mit zwölf Mitgliedern. Fast ein Drittel der Sportler sind Kinder und Jugendliche, aber die Nachwuchsge­winnung gestaltet sich schwierig, so Löbel. In einigen Altersklassen im Fußball haben sie keine eigenen Mannschaften zusammenbekom­men, spielen deshalb seit dem Jahr 2012 gemeinsam mit dem TSV Limbach. „Wenn man in der 1. Kreisliga spielt, ist Nachwuchs Pflicht", erklärt er. Der Verein wolle intensi­ver an Kindergarten und Schule herantreten, um mehr junge Sportler zu gewinnen. „Wir freuen uns über jeden", sagt er. Bedarf gebe es auch an Volleyballern und Trainern - Löbel hofft dabei auch auf die Zugezogenen. Die Bedingungen auf dem 2012 neu eingeweihten Platz seien dafür super. Wenn dann zum Heimspiel oder bei Auswärtsspielen viele Besucher kommen, merkt Lutz Löbel, dass der Verein lebt, sagt er.
Er selbst ist mit zehn Jahren eingetreten, vor fast 42 Jahren. „Die sportliche Zeit mit Lutz war sehr schön, er war Torwart und aufgrund seiner Körpergröße immer ein sicherer Rückhalt für die Mann­schaft", erinnert sich Mario Keller, jetzt Trainer der Alten Herren. Beide waren in der 1. Mannschaft, als diese 1985 den Kreispokal gewann - ihr gemeinsamer sportlicher Höhe­punkt, wie sie beide sagen. „Wir konnten das äußerst spannende Spiel gegen Burkhardtsdorf 3:2 für uns entscheiden und haben das aus­gelassen gefeiert", erzählt Keller.
Gefeiert wurde im Jahr 2013 auch wieder - mit einem Folkmusiker am Lagerfeuer. „Das wird es sicher mal wieder geben", sagt Löbel. Ob wieder ein Hexenfeuer stattfin­den kann, sei noch offen. Auf jeden Fall werde sich der TuS am Dorffest beteiligen. Dafür ließen sie sich immer etwas Besonderes einfallen, wie ein lebensgroßes Tischkicker­spiel etwa. Sonst plant der Verein für dieses Jahr die Erneuerung der Fassade am Vereinsheim. Wenn etwas gemacht werden muss, halten die Pleißaer zusammen, sagt Lutz Löbel. Dann packen im Verein alle mit an. „Sowas klappt eben auf dem Dorf", sagt er. Als in Pleißa im vergangenen Jahr Familien von Hochwasser betroffen waren, haben die Sportler und der Heimatverein Geld gesammelt.
Fußball spielt Lutz Löbel inzwischen nicht mehr, „das lassen die Knochen und die Zeit nicht zu", sagt er und lacht. Wie viel Zeit er als Vorsitzender insgesamt in den Verein steckt, kann er nicht sagen. Aber darüber nachgedacht, sich zu­rückzuziehen, habe er nie: „Ich mach' es ja gerne."
DIE 10. VEREINSPRÄSENTATION
findet am 1. und 2. Februar in der Großsporthalte Limbach-Oberfrohna statt. Samstag, 14 Uhr Volleyballturnier, 16 Uhr Fußballturnier Alte Herren, 18 Uhr Männer. Sonntag, 9 Uhr F-Jugend, 11 Uhr Vorführung Jiu Jitsu, 11.30 Uhr E-Jugend, 13.30 Uhr D-Jugend, 15.30 Uhr C-Jugend. Kontakt / Weiteres unter www.tus-pleissa.de
Quelle: „Freie Presse" vom 25.01.2014
Lutz L÷bel
 
Turniere und zahlreiche Pokale
Präsentation: TtiS Pleißa ist in Großsporthalle am Ball
Wer sich für Sport in­teressiert, ist im Winter bei der Großsporthalle an der richtigen Adresse. Nach den erfolgreichen Präsentationen vom TuS Falke Rußdorf und dem FSV Limbach war am letzten Wochenende die sächsische Tischtenniselite am Start. An den letzten beiden Janu­artagen werden vor allem die Ki­cker des TUS Pleißa aktiv sein, wenn der Verein des Ortsteils sein Können zeigen wird. „Unsere elfte Präsentation beginnt am Samstag um 18 Uhr, wenn die Alten Herren im Turnier um den Pokal spielen", informierte Lutz Löbel. „Der Abend gehört dann den Männer­mannschaften, die auch um einen Titel wetteifern." In dem Zusam­menhang verweist der Vereinsvor­sitzende auf den aktuell vierten Platz der ersten Mannschaft in der Kreisliga A: „Seit unserem Auf­stieg 2008 war 2014/2015 mit dem Vizetitel die erfolgreichste Saison. Wir hoffen jetzt einfach, dass die fünf Punkte, die wir auf den Ersten Rückstand haben, noch verringert werden können. Zudem haben wir mit Danny Kittel momentan den Anführer der Tor­schützenliste mit 20 Treffern in un­seren Reihen." Löbel sieht auch die Pleißaer Volleyballer positiv aufgestellt, die innerhalb der Stadtliga sehr gut platziert sind. Am Sonntagnachmittag kann man ihnen ab 13.30 Uhr beim Spiel zu­sehen. Der Verein möchte allen Sponsoren und Förderern danken, die über das Jahr, aber auch bei solchen Großveranstaltungen treu zur Seite stehen und beispielsweise die Pokale stiften. abu
Ein gutes Miteinander
Nachwuchs: Spielgemeinschaften lohnen sich
Lutz Löbel ist seit 2008 Vorsit­zender des TuS Pleißa. Als er En­de des vergangenen Jahres in der Position bestätigt wurde, sprach er an, was in manchen Vereinen noch immer etwas das „Stief­kind" ist: Die Zusammenarbeit mit anderen Teams auf Stadtebe­ne. „Ich kann nur immer wieder bestätigen, dass es zwischen TuS Pleißa und FSV Limbach gute Kontakte auf Vorstandsebene gibt. Darüber hinaus muss man ehrlich sagen, dass inzwischen unsere gesamte Nachwuchsar­beit in enger Kooperation läuft. Es ist ein sehr gutes und unkom­pliziertes Miteinander, welches teilweise von uns, teilweise von Limbach aus geleitet wird." Lö­bel ist sich sicher, dass der Schritt, den man 2013 erstmals vollzog, richtig war."Wir ernte­ten damals viel Kritik; aber alle Befürchtungen, die seinerzeit ge­äußert wurden, haben sich nicht bestätigt." Im Moment hat Plei­ßa zwei Nachwuchsmannschaf­ten in der Verantwortung, wovon die E1 sogar sehr erfolgreich in der Kreisoberliga spielt. Bei der E2 ist die Spielgemeinschaft auf Kreisebene gut unterwegs. Der Vorsitzende beschönigt nicht, dass auch einmal Probleme auf­treten können, aber: „Daran ar­beiten wir und suchen gemein­sam nach Lösungen." Der TuS Pleißa hat rund 145 Mitglieder, wovon 42 Kinder und Jugendli­che sind. Neben dem Haupt­schwerpunkt Fußball gehören auch die Volleyballer und das Jiu-Jitsu zum Verein. Das Grün­dungsjahr war 1912, vor rund vier Jahren wurde 100-jähriges gefeiert. abu -
Quelle: „Blick" 23.01.2016
Pleißaer Kicker mit wichtigen Siegen
Erfolge: Pleißaer Kicker mit wichtigen Siegen
Nach den drei großen Erfolgen in der Winterpause schaut man beim TuS Pleißa gespannt auf die Rückrunde. Zunächst konn­ten sich die Kicker über den Sieg bei der Vereinspräsentation des FSV Limbach freuen. Dort hol­ten sich die Pleißaer den begehr­ten „Regio-Cup", der jährlich unter Teams aus dem Großraum Limbach-Oberfrohna ausge­spielt wird. Bester Keeper des Turniers wurde zudem Max Sei­fert. Gut weiter ging es bei der Präsentation des FV Wolken­burg am 13. Februar: Dabei hol­ten die Alten Herren des TuS so­wie die erste Männermannschaft ungeschlagen den jeweiligen Turniersieg.
abu/"Blick";27.02.16
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