Berliner Gäste nahmen am Berufsfeuerwehr-Wochenende teil
Die Feuerwehr Pleißa ist seit jeher engagiert in der Nachwuchsförde­rung. Dazu gehört ein jährliches Berufsfeuerwehr-Wochenende, an dem die Kinder und Jugendlichen den Beruf des Feuerwehrmannes beziehungsweise der Feuerwehrfrau näher gebracht bekommen. Dabei wird auch immer ein Einsatz geübt, der meist auf verschie­denen Firmengeländen durchgeführt wird. In diesem Jahr beteiligten sich nicht nur die Wehren Pleißa, Limbach und Oberfrohna daran, sondern auch die Berliner Freiwillige Feuerwehr Biesdorf. Das ist zwar kein Novum, aber auch keine Routine. Die befreundete Berliner Feuerwehr nahm bisher einmal, im Jahr 2007, an der Jahresübung teil. Insgesamt reisten neun Jugendliche, begleitet von sieben Betreuern, an, so dass eine Gesamtteilnehmerzahl von etwa 40 Nachwuchs-Brandbekämpfern auf dem Firmengelände der Grebe Scan GmbH im Pleißaer Gewerbegebiet aufschlug. Dort hieß es Lage sondieren, eingreifen, retten. Und natürlich löschen. Der Nachwuchs funktionierte als Team hervorragend, schaffte es, Per­sonen aus Gefahrensituationen zu retten und zu versorgen, der Lage Herr zu werden und letztlich den fiktiven Brand zu löschen. „Wir wollen unsere Verbindung zur Wehr aus Berlin weiter bekräftigen und finden es alle gut, wenn wir voneinander etwas lernen können", sagt Marcel Philipp, stellvertretender Ortswehrleiter von Pleißa. Wichtig ist für die Kinder und Jugendlichen natürlich, dass sie das Gelernte auch praktisch umsetzen können. „Das geht eben nur mit solchen Einsatzübungen, daher legen wir darauf besonderen Wert." Organisiert wurde die Übung von den drei Jugendwarten der betei­ligten Ortswehren Marvin Seifert, Nico Brendel und Erik Beckert. Bereits drei Monate im Vorfeld wurde mit den ersten Planungen begonnen. „Das ist ein jährlicher Höhepunkt für unseren Nach­wuchs, aber auch für uns", berichtet Marcel Phillip weiter. Nicht nur, weil sich an dem Wochenende alles ums Thema Feuerwehr und Brandbekämpfung drehte, sondern auch, weil die Organisatoren ein ansprechendes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt haben. Neben einem gemeinsamen Ausflug ins Sonnenbad gehörten auch ein Fußballturnier, Stadtrundfahrten und das Schlafen auf Feldbetten im Gerätehaus dazu. Quelle: „Stadtspiegel" vom 27.09.2018
Kameraden probten wieder den Ernstfall
Wie in jedem Jahr hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerweh­ren Pleißa, Limbach und Rußdorf einen sogenannten Übungseinsatz zu absolvieren. Dabei geht es darum, zu testen, ob im Ernstfall das Zusammenspiel von Mensch und Technik einwandfrei funktioniert. Dabei wissen aber nur die Organisatoren, dass es ein Übungseinsatz ist- die alarmierten Kameraden ahnen davon im Vorfeld aber nichts und rücken wie bei einem „richtigen" Notfall aus. So war es am 25. September, als die Pager (Gerät zur Alarmierung) einen Brand in der Pleißaer Kita „Krümelkiste" meldeten. Punkt 9:18 Uhr piepten die Geräte, nach sieben Minuten traf der erste Einsatzwagen am Ort des Geschehens ein. Die Wasserversorgung wurde aufgebaut, nach zwei Personen im Objekt gesucht. Die Kinder und Erzieher der Einrichtung hatten sich bereits ordnungsgemäß am Sammelplatz eingefunden. Dabei hatten sie festgestellt, dass zwei Hausmeister fehlten. Der -angebliche- Brand war im Sportraum ausgebrochen und die beiden Hausmeister konnten über das Trep­penhaus und die Drehleiter gerettet werden.
Gemeindewehrleiter Sven Büchner resümiert: „Es waren 32 Kame­raden im Einsatz. Damit verfügen wir über eine sehr gute und sichere Tageseinsatzbereitschaft. Auf beiden Seiten hat bei der Übung alles bestens geklappt." Bisher hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Limbach-Oberfrohna bereits 204 Einsätze in diesem Jahr.
Quelle: „Stadtspiegel" vom 25.10.2018
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