Jungs und Mädchen aus der Pleißaer Bona Vita-Kindertagesstätte „Krümelkiste " kamen kürzlich zu einer Stippvisite ins Rathaus. Sie informierten sich darüber, welche Aufgaben Oberbürgermeister Dr. Hans-Christian Rickauer hat, schauten sich in seinem Amtszimmer um und machten dann einen Rundgang durch die Ausstellung „Mei­ne Heimat - meine Stadt", die bis Ende April im Rathaus gezeigt wurde. Natürlich freuten sie sich sehr, als sie dabei Motive aus dem Stadtbild wiedererkannten.
„Stadtspiegel" vom 02. Juli 2015

 
Weiter
Zurück
Eltern schicken Kinder auf große Fahrt
In der Kita Pleißa steht ein Piratenschiff als neues Spielgerät. Es ist das zwei­te Projekt, das Mütter und Väter gebaut haben.
-VON CHRISTIAN MATHEA-
PLEIßA - Falls die Zeit in der Kita Auswirkungen auf die Berufswahl der Kinder hat, soll­ten sich die Eltern der Einrichtung aus Pleißa warm anziehen. Denn ih­re Sprösslinge haben offenbar gro­ßen Gefallen an dem Leben der Frei­beuter gefunden.
Allerdings wären die Eltern auch selbst Schuld, wenn ihre Kinder spä­ter einmal auf Abenteuer-Fahrt gehen - denn sie haben ihnen den Piratenjob schmackhaft gemacht.
Im Außengelände der Kita Krümel­kiste in Pleißa haben die Mütter und Väter ein großes Piratenschiff als Spielgerät aufgebaut und zur Eröff­nung am Donnerstag eine Piraten­party mit Zielwerfen, Wasserschöp­fen und anderen Aktivitäten, die ein Pirat können muss, veranstaltet.
Die Einzelteile des Schiffes wie das Steuerrad, der Fahnenmast, die Schiffswand und das Beiboot hat eine Firma und der Träger der Kita vorfinanziert. Die Erwachsenen um Elternratsmitglied Susanne Winkler haben daraufhin geschach­tet, gehämmert und gestrichen, um das Piratenschiff startklar zu ma­chen. Kitaleiterin Jeannette Schlegel freut sich über die engagierte Eltern­schaft. Vorher sei an dieser Stelle nur eine alte Rutsche gewesen, die kei­ner mehr genutzt hat. Durch den Umbau haben die Kinder wieder Spaß mit einer neuen Attraktion.
Das Piratenschiff ist nicht die ein­zige Neuerung, die in der Kita Krü­melkiste mit Elternhand geschaffen wurde. Die 67 Jungen und Mädchen haben mittlerweile auch einen eige­nen Kräutergarten. Den hat der Pleißaer Heimatverein gesponsert. Vereinsmitglied Benjamin Ness­mann war gemeinsam mit den Kin­dern in einer Gärtnerei und hat dort passende Krauter ausgesucht. Das als Kräuterschnecke gestaltete Beet haben anschließend Eltern gemein­sam mit den Kindern im Garten der Kita angelegt. Nessmann hält mitt­lerweile wöchentlich ein Kräuterseminar in der Kita.
Wie Leiterin Jeannette Schlegel erklärt, würden die Kinder durch das neue Beet an das Thema gesunde Ernährung herangeführt. Seit es den Kräutergarten gibt, steht selbstge­machter Kräuterquark und Kräuter­butter häufig auf dem Speiseplan.
Quelle: „Freie Presse" vom 22.08.2015
Piraten im Kindergarten
Kita in Pleißa erhält Anbau
Die Krippenkinder sind bisher im Öbergeschoss untergebracht, was für die Erzieherinnen beschwer­lich ist. Nicht nur dieses Problem soll durch das Bauvorhaben gelöst werden. -VON JOHANNES PÖHLANDT-
PLEISSA
- Wenn die Krippenkinder in der Kita „Krümelkiste" in Pleißa in den Garten wollen, wird die Last auf viele Schultern verteilt, oder ge­nauer: auf viele Arme. „Nicht nur die Erzieherinnen tragen dann die Kin­der runter, sondern auch der Kü­chenchef oder ich - eigentlich jeder, der gerade Zeit hat", sagt Jeannette Schlegel, die Leiterin der Einrich­tung. Das Problem: Ausgerechnet die Kleinsten haben ihre Räume in der ersten Etage, sodass Treppen überwunden werden müssen. Än­dern lässt sich das derzeit nicht. „Die sanitären Einrichtungen für die Krippenkinder sind im oberen Stockwerk. Ich weiß nicht, wer das einst so eingerichtet hat", erklärt Schlegel. Die Situation sei auch im Falle einer nötigen Evakuierung des Gebäudes bedenklich, betont Bür­germeister Garsten Schmidt.
Deshalb soll die missliche Lage in einem knappen Jahr der Vergangen­heit angehören. Der Stadtrat hat während seiner jüngsten Sitzung be­schlossen, dass das Erdgeschoss der „Krümelkiste" einen Anbau in Rich­tung Außengelände erhält. Laut Katja Stolz, Leiterin des städtischen Immobilienmanagements, könnten die Bauarbeiten im besten Fall im November beginnen und im Früh­sommer 2017 beendet sein.
Die Stadtverwaltung schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Erstens ziehen die Krippen­kinder in den Anbau, wo sie bessere Bedingungen vorfinden als bisher. Zweitens werden bei dieser Gelegen­heit mehrere Wünsche der Erziehe­rinnen erfüllt: Einige Räume erhal­ten eine andere Funktion, sanitäre Einrichtungen werden angepasst, eine weitere Tür in den Garten wird eingebaut. Drittens wird der Brand­schutz auf den neuesten Stand ge­bracht, unter anderem erhält das Ge­bäude eine Fluchttreppe. Und vier­tens wird die Kapazität der Kita auf­gestockt: Zehn neue Krippen- und fünf neue Kindergartenplätze wer­den geschaffen, sodass die „Krümelkiste" dann insgesamt 84 Kinder aufnehmen kann.
Vor allem im Krippenbereich sind weitere Betreuungsplätze drin­gend nötig. „Ich muss Eltern oft ver­trösten und auf die Warteliste set­zen", berichtet Schlegel. Anmeldun­gen lägen aus ganz Limbach-Oberfrohna vor. Schmidt führt das unter anderem auf die günstige Lage der Kita zurück: Die Nähe zur A4 und zum Gewerbegebiet Süd mache die Einrichtung auch für Eltern interes­sant, die nicht in Pleißa wohnen.
Der Anbau zieht einige Änderun­gen im Außengelände nach sich: Ein Baum muss gefällt werden, und die Krippenkinder sollen ein eigenes Spielgelände erhalten, das sich an den Anbau anschließt. „Wir denken etwa an eine Bobbycar-Rennstrecke mit einer Tankstelle", sagt Schlegel und schmunzelt. Wann das Außen­gelände entsprechend hergerichtet wird, ist allerdings noch offen. „Das hängt auch davon ab, ob wir Förder­mittel bekommen", erklärt Schmidt. Für den Anbau waren entsprechen­de Bemühungen schon erfolgreich: Bund, Land und Landkreis schießen 275.000 Euro zu den Gesamtkosten in Höhe von knapp 3 80.000 Euro zu. Die Kinder selbst können es übri­gens kaum erwarten, bis sie im Ge­bäude mehr Platz haben. Sie ver­suchten gestern schon mal, mit Schaumstoff-Spielzeug einen An­bau zu errichten.
Quelle: „Freie Presse" vom 23.07.2016
KiGa 2016
Kita-Anbau wird teurer
Mehrkosten für Projekt in Pleißa erwartet
PLEISSA
- Der Ausbau der Kinderta­gesstätte „Krümelkiste" in Pleißa wird teurer als geplant. Das geht aus einer Beschlussvorlage hervor, über die der Limbach-Oberfrohnaer Stadtrat am Montag entscheiden soll. Bisher waren für einen Anbau, die Neugestaltung von Räumen und die Erfüllung von Brandschutz-Auf­lagen 380.000 Euro vorgesehen. Die­se Summe wird sich nun um min­destens 80.000 Euro erhöhen.
Als Grund gibt die Stadtverwal­tung an, dass das Planungsbüro mehrere Leistungen wie eine Ver­größerung der Garderobe und der Sanitäranlagen, die Erneuerung des Fußbodens und den Abbruch von Gebäudeteilen, der wegen des Anbaus nötig wird, gar nicht oder nur unzureichend berücksichtigt habe. Weitere Kostensteigerungen seien wahrscheinlich. „Ein abschließendes Ergebnis wird voraussichtlich erst Ende September vorliegen", so die Verwaltung.
Durch den Kita-Ausbau werden zehn neue Plätze in der Krippe und fünf neue Plätze im Kindergarten geschaffen. Dies ist gerade im Krippenbereich nötig, da die Nachfrage groß ist. Die ein- bis dreijährigen Kinder, die zum Teil noch nicht lau­fen können, sind bislang im Obergeschoss untergebracht - für die Erzie­herinnen bringt dies viele Schwie­rigkeiten mit sich. Die Krippenkin­der sollen nach der Erweiterung in den Anbau im Erdgeschoss umzie­hen. Als Bauzeitraum ist Mitte No­vember 2016 bis Sommer 2017 vor­gesehen, (jop)
DER STADTRAT tagt am 12. September ab 18.30 Uhr im Esche-Museum. Zu Beginn der Sitzung können Bürger Fragen stellen. „Freie Presse" vom 07.09.2016
( Billiger und schneller als der Berliner Flughafen wird es allzumal. Das „Prinzip" ist aber offensichtlich überall gleich … - Anm. d. Red. )
Kostenexplosion in Pleißa: Kita-Anbau wird deutlich teurer
Für das Projekt sind nun 700.000 Euro vorgesehen - fast doppelt so viel wie zunächst geplant. Das Rathaus begründet den Anstieg mit mehreren unglücklichen Umständen.
PLEISSA/LIMBACH-O. - Im Juli fingen die Mädchen und Jungen schon ein­mal an mit bunten Spielzeug-Dreiecken und Quadern zeigten die Kinder der Kindertagesstätte Krü­melkiste in Pleißa, wie sie sich einen Anbau ans Gebäude vorstellen. Noch in diesem Monat sollen nun die echten Bauarbeiten beginnen. An den Zielen des Vorhabens hat sich seit dem Sommer nichts geän­dert - an den veranschlagten Kosten dafür umso mehr.
Im Juli, als der Baubeschluss den Stadtrat passierte, war von Kosten in Höhe von 376.000 Euro die Rede. Wie aus den Ratsunterlagen hervor­geht, sollten gut 310.000 Euro davon über Fördermittel finanziert werden - eine Förderquote von gut 80 Pro­zent. Am Montagabend, vier Monate später, war das Pleißaer Projekt er­neut Thema im Stadtrat. Inzwischen geht die Stadtverwaltung davon aus, dass das Bauvorhaben mit 700.000 Euro zu Buche schlagen wird. Wegen der Kostenexplosion wird die Förderquote laut Oberbür­germeister Jesko Vogel selbst im bes­ten Fall bei knapp 60 Prozent liegen. Dass der Kita-Anbau teurer wird als geplant, war bereits im Septem­ber bekannt geworden. Vor zwei Mo­naten wurde die Summe mit 460.000 Euro angegeben; die Stadt­verwaltung erklärte schon damals, dass eine weitere Kostensteigerung wahrscheinlich sei. Dass diese aber derart heftig ausfällt, ärgerte einige Stadträte. „Zu große Teile der Kosten müssen wir aus Eigenmitteln neh­men", sagte Jürgen Zöllner, Vorsit­zender der CDU-Fraktion. „Es wäre schön, wenn das Geld an anderer Stelle zur Verfügung stehen würde." Er monierte zudem, dass sich die Stadträte nicht zum ersten Mal mit einer Kostensteigerung befassen müssten.
OB Vogel erklärte die Entwick­lung mit mehreren unglücklichen Umständen. Die Planungen seien noch von der Bona-Vita-Gesellschaft, dem Träger der Kindertages­stätte, begonnen worden. Wegen einer neuen Gesetzeslage habe dann aber die Stadt als Eigentümerin des Gebäudes das Vorhaben überneh­men müssen. „Wegen dieses Über­gangs und der Sicherung von För­dermitteln hatten wir großen Zeit­druck", erklärte Vogel. Hinzu kam, dass ein Leipziger Planungsbüro, das noch von der Bona Vita beauftragt worden war, die Ausführung weite­rer Leistungen wegen Kapazitätsproblemen ablehnte. Ein von der Stadt eingeschaltetes Planungsbüro aus Stollberg stellte dann fest, dass die Leipziger Kollegen mehrere wichtige Bau-Komponenten gar nicht oder nur zum Teil berücksich­tigt hatten.
Jan Hippold (CDU) rief die Stadt­verwaltung dazu auf, Planungsbü­ros künftig sorgfältiger auszuwäh­len und Experten aus der Region zu bevorzugen. Zudem fragte er, ob auch bei anderen Projekten, an de­nen die Bona Vita und die Stadt be­teiligt sind, mit ähnlichen Schwie­rigkeiten zu rechnen ist. Dies ver­neinte Vogel. Gegenüber der „Freien Presse" fügte der OB hinzu, dass es bisher mit Projekten, die die städti­sche Kita-Gesellschaft vorangetrie­ben hat, „noch nie Probleme gab".
In Pleißa sollen bis Sommer 201 7 zehn neue Krippen-Plätze geschaf­fen werden, die wegen Platzmangels dringend gebraucht werden. Außer­dem werden mehrere Räume umge­baut, da die Krippenräume bislang -zum Leidwesen der Erzieherinnen -im Obergeschoss untergebracht sind. Schließlich soll der Brand­schutz auf den neuesten Stand ge­bracht werden. Dass alle diese Vor­haben nötig sind, bezweifelte keiner der Stadträte. Sie billigten die Mehr­kosten einstimmig, damit der Um­bau bald beginnen kann.
Quelle: „Freie Presse" vom 09.11.2016
 
Kita-Anbau nimmt Gestalt an
Der Anbau an die Kindertagesstätte Krümelkiste in Pleißa nimmt immer mehr Gestalt an. Ende dieser Woche wurde die Decke des neuen Gebäu­deteils betoniert. Als nächster Schritt soll nach Angaben der Stadt das Dach abgedichtet werden, Infolge des Frosts und des Schneefalls ist beim Rohbau ein Rückstand von etwa drei Wochen im Vergleich zur ur­sprünglichen Planung aufgetreten. Die Zeit wurde stattdessen für den Innenausbau genutzt. Mit dem etwa 700.000 Euro teuren Anbau werden 15 weitere Betreuungsplätze geschaffen. Zudem werden einige Be­reiche des Altbaus umgestaltet, um bessere Bedingungen für Kinder und Erzieher zu erzielen. FOTO: ANDREAS SEIDEL;Quelle: Freie Presse" vom 06.02.2017
Unten: Fotos "Stadtspiegel vom 16.2.2017
Februar 2017
Navigation