Tag der offenen Hütte mit 1. Wintercrosslauf
Am 29. Dezember lädt der neuge­gründete Skihütte-Pleißa e.V. zum Tag der offenen Hütte mit 1. Winter­crosslauf, Rodeln bei Schnee und gemütlichem Beisammensein ein:
10:00 Uhr Anmeldung zu den Läufen
11:00 Uhr Eröffnung mit dem Barnbini-Lauf (500 m)
11:10 Uhr Kinder-Lauf (1,4 km)
11:40 Uhr Kindersiegerehrung
12:00 Uhr Jedermann-Lauf und Nordic Walking (5 km)
13:30 Uhr Siegerehrung
14:00 Uhr Rodeln bei Schnee & Beisammensein an der Feuerschale
16:00 Uhr Ausklang
Anmeldungen können vorab per E-Mail unter Angabe von Namen und Altersklasse an skihuette-pleissa@web.de erfolgen. Die Startgebühr von l Euro für Kinder und 3 Euro für Erwachsene ist am 29. Dezember im Meldebüro an der Skihütte zahlbar. Gleiches gilt bei Anmeldung am Lauftag ab 10 Uhr im Meldebüro.
Der Zieleinlauf (ohne Zeitwertung) entscheidet über die Platzierung, die besten Sportler werden ausgezeichnet. Am Nachmittag kann bei winterlichem Wetter im Schnee ge­rodelt und gemütlich bei Tee, Glühwein und Roster an der Feuerschale über alte und neue Zeiten geplaudert werden. Bitte beachten: Rund um die Skihütte gibt es keine Park­möglichkeiten. Am besten kommt man zu Fuß oder mit dem Rad bzw. nutzt die Pleißenbachstraße zum Parken. Denise Schmeißer, Skihütte Pleißa e.V.
SKIHÜTTE
Neuer Verein organisiert Crosslauf
PLElßA - In Pleißa hat sich ein Ver­ein namens Skihütte gegründet, der das gleichnamige Gebäude am Ran­de des Rabensteiner Waldes aus dem Dornröschenschlaf wecken will. Als erste Aktion veranstalten die zwölf Gründungsmitglieder, zu denen Ortschaftsräte und Anwohner des Hohlweges zählen, am Sonntag, 29.Dezember, einen Crosslauf. Ab 10 Uhr erfolgt vor Ort die Anmel­dung, ab 11 Uhr beginnet die Wett­kämpfe. Vorgesehen sind ein Bambinilauf (500 Meter), ein Kinderlauf (1,4 Kilometer) sowie ein Hauptlauf über fünf Kilometer. Eine Zeitnah­me erfolgt nicht, allein der Zielein­lauf entscheidet über die Platzierung. Der Verein bittet Teilnehmer darum, an der Pleißenbachstraße zu parken oder zu Fuß zu kommen. Vor Ort stehen keine Parkplätze zur Ver­fügung. |jop Quelle: „Freie Presse" vom 27.12.2019
Skihütte als Treffpunkt reaktiviert-Hunderte kommen nach Pleißa
Bei einem Crosslauf, der ersten Veranstaltung an dem Holzbau nach langer Pause, war die Resonanz weit größer als erwartet. Ein neu gegründeter Ver­ein hat viele weitere Ideen. -VON JOHANNESPÖHLANDT-
PLEIßA
- Einen solchen Menschenauflauf hat die Skihütte in Pleißa lange nicht mehr gesehen. Mehrere hundert Menschen sind am Sonntag zum ersten Wintercrosslauf gekom­men. Die Veranstalter des neu ge­gründeten Vereins Skihütte Pleißa zählten 166 teilnehmende Kinder und Erwachsene, die über Distanzen von 500 bis 5000 Meter an den Start gingen. Hinzu dürften noch einmal ebenso viele Familienmitglieder, Be­kannte und sonstige Zuschauer ge­kommen sein. Am Grillstand bildete sich eine lange Schlange, auch der in der Skihütte ausgeschenkte Glüh­wein war beliebt.
Zu den Läufern auf der Fünf-Kilo­meter-Strecke, die durch den Rabensteiner Wald führte und mit einer knackigen Steigung aufwartete, ge­hörte Cornel Bachmann. „Wenn sich jemand so viel Mühe gibt, muss man das unterstützen", sagte der Niederfrohnaer mit Blick auf den Verein, der Leben in die Skihütte bringen will. Ähnlich äußerte sich Andreas Gasch vom Laufverein Limbach 2000. Er zeigte sich erfreut über die Premiere, da Laufveranstaltungen zum Jahreswechsel in der Region rar sind; der Silvesterlaut in Chemnitz fällt dieses Mal aus. „Ein solcher Dorflauf ist zudem eine nette Ab­wechslung", sagte Gasch, der regel­mäßig bei größeren Veranstaltun­gen mit professioneller Organisati­on dabei ist, kurz vor dem Startschuss. Der 32-jährige Niederfrohnaer hat schon als Kind an der Ski­hütte Sport getrieben, wenn auch in anderer Form: „Damals bin ich hier gerodelt."
Auch Evelyn Heidrich erinnert sich gern an jene Zeiten, als die in den 1960er-Jahren errichtete Skihüt­te als ein Sportstützpunkt gelten durfte. Nach ihren Angaben organi­sierte in der DDR die Gesellschaft für Sport und Technik regelmäßig Veranstaltungen im Umfeld des Holzbaus: Läufe und Wanderungen im Sommer, Skilanglauf und Rodeln im Winter. „Damals hatten wir ja noch Schnee", erklärte die Pleißaerin und schmunzelte. In der Skihüt­te selbst gab es an den Wochenen­den Gaststättenbetrieb. „Das war ein beliebter Treffpunkt", so Heidrich.
Die 6o-jährige hat auch den Nie­dergang der Skihütte seit den 1990er-Jahren verfolgt: Sportveran­staltungen gab es nicht mehr. Die Vermietung der Anlage an Privatleu­te für Feiern stellte die Stadt Limbach-Oberfrohna als Eigentümerin ein, nachdem sich Anwohner über Lärm beschwert hatten. In den ver­gangenen Jahren mussten regelmä­ßig Vandalismusschäden repariert werden. „Einmal wurde die ganze Sitzgruppe kaputt gemacht", sagte Evelyn Heidrich. Zudem traten Ran­dalierer die Tür ein. Heidrich brach­te am Sonntag ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass es künftig öfter Läufe und andere Aktivitäten an der Ski­hütte geben wird. Darüber würde sich auch ihr Mann Mathias Hei­drich freuen. Er nahm den Crosslauf am Sonntag mit einem besonderen Trikot in Angriff: „So läuft der Hase in Pleißa" war darauf zu lesen. Der 47-Jährige ist Mitglied im Pleißaer Rassenkaninchenzuchtverein.
Der große Zuspruch übertraf alle Erwartungen der Organisatoren. „Schon mit 30 Teilnehmern waren wir zufrieden gewesen", sagte Denise Schmeißer vom Vorstand des Skihüttenvereins, der einen Nut­zungsvertrag mit der Stadtverwal­tung abgeschlossen und schon eini­ge Modernisierungsarbeiten am Ge­bäude geleistet hat. Die zwölf Mit­glieder hatten sich erst im Oktober formiert. Schon damals wurde ver­einbart, dass es noch in diesem Jahr eine erste Veranstaltung an der Ski­hütte geben soll. Die gelungene Pre­miere verleiht den Verantwortli­chen nun Rückenwind. „Es gibt eine Reihe von Ideen", verriet Schmeißer. So könne die Skihütte ein Treff­punkt für Sportbegeisterte werden, die von dort aus regelmäßig Rad-, Wander- und Walkingtouren sowie Läufe unternehmen. „Auch Lesun­gen, Veranstaltungen zum Natur­schutz oder mit kirchlichem Hinter­grund können wir uns vorstellen", sagte die 43-Jährige. Die Vereinsmit­glieder wollen in den nächsten Mo­naten Kontakte knüpfen und prü­fen, welche Ideen umgesetzt werden können.
KOMMENTAR
Die beste Prävention
VON JOHANNESPÖHLANDT - johannes.poehlandt@freiepresse.de
Mehrmals wurden während der Bürgerversammlun­gen in Pleißa in den ver­gangenen Jahren Fragen nach der Skihütte gestellt: Wann es dort wie­der Veranstaltungen gebe? Und was man gegen den Vandalismus tun könne? Die Antworten der Stadtver­waltung gaben Anlass zu Pessimis­mus: Es zeichne sich keine Nutzung für das Gebäude ab. Sogar über ei­nen Abriss wurde nachgedacht.
Davon ist nun keine Rede mehr. Zwölf Pleißaer haben einen Verein gegründet und in nur zwei Monaten einen Vertrag mit der Stadt unter Dach und Fach gebracht, Moderni­sierungsarbeiten ausgeführt und ei­ne erste Veranstaltung organisiert. Damit haben sie gezeigt, was mit En­gagement möglich ist, und allen Dorfbewohnern einen Gefallen ge­tan. Angesichts des großen Zu­spruchs am Sonntag darf man hof­fen, dass die Anzahl der Vereinsmit­glieder schnell wächst. Wenn sich an der Skihütte künftig regelmäßig Menschen treffen, ist das übrigens auch die beste Prävention gegen Vandalismus.
Quelle: „Freie Presse" vom 30.12.2020
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Offen für viele neue Ideen
Neustart: Skihütte Pleißa wieder zum Leben „erwacht"
Pleißa. Selbst die Sonne konnte einfach nur strahlen, als am letzten Sonntag des alten Jahres mit einem Sportereignis die Skihütte Plei­ßa wiederbelebt wurde. 1964 war der erste Spatenstich er­folgt - damit geht das kleine Holzhäuschen nun schon ins 56. Jahr. „Viele kennen die Hüt­te aus Kinder- und Jugendtagen und verbinden mit ihr schöne Erlebnisse", weiß Denise Schmeißer. „Zum ersten Wintercrosslauf sind 166 Sportbegeis­terte gestartet, darunter 25 Bambinis, 34 Kinder, 82 Läufer und 25 Nordic Walker." Wie viele Besucher insgesamt da wa­ren, kann man nur schätzen: „Wir gehen von bis zu 500 Läu­fern, Zuschauern und Interes­senten aus," so das Vorstands­mitglied. Am 31. Oktober war es nach langen Vorplanungen ge­glückt, mit der Gründungsveranstaltung den Verein Skihütte-Pleißa ins Leben zu rufen. Viele Arbeitsstunden wurden in­vestiert, um das ramponierte Gebäude wieder nutzbar zu ma­chen. Die Hütte kann künftig als Treffpunkt für unterschiedli­che Aktivitäten genutzt werden. Geplant sind verschiedene Sportgruppen (Laufen, Rad, Nordic Walking, Wandern), aber auch Veranstaltungen mit christlichen, kulturellen und na­turkundlichen Hintergrund sind denkbar. Neben den eigenen freut man sich auch über ande­re Ideen nach dem Motto: Alles kann, nichts muss. „In den kommenden Wochen werden wir uns zusammensetzen und überlegen, was wir als nächstes angehen", so Schmeißer. „Soll­te es spontan Schnee geben, wird es in jedem Fall einen Ro­delnachmittag mit offener und warmer Hütte geben." abu
Quelle: „BLICK" vom 04.01.2020
Skihütte Pleißa e.V. erhält großen Zuspruch
Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich zahlreiche Sportler, Gäste und Inter­essierte am 29. Dezember an der Skihüt­te in Pleißa. Der neu gegründete Verein Skihütte Pleißa e.V. hat die Verantwor­tung für die Skihütte übernommen und bereits einige Modernisierungsarbeiten am Gebäude geleistet. Der Gedanke, die Skihütte zu einem Treffpunkt für Sport, aber auch für kulturelle, naturkundliche und kirchliche Aktivitäten zu etablieren, wurde von den Teilnehmern und Be­suchern begeistert aufgenommen. Zum 1. Wintercrosslauf kamen 166 Kinder und Erwachsene, die über Distanzen von 500 bis 5000 Meter an den Start gingen. Auch der Oberbürgermeister ließ es sich nicht nehmen aktiv dabei zu sein. Der große Zuspruch übertraf alle Erwartungen der Organisatoren. Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer, Unterstützer und Sponsoren. (Text und Bild: „Stadtspiegel" vom 23.01.2020)