26. Dorffest Pleißa
15. - 17. Juni 2016
Besonderer Blick über Pleißa
Seltene Gelegenheit zum Dorffest
Sie ist ein Hingucker, die Kirche von Pleißa. Nicht nur von der Hohensteiner Straße aus - besonders der Blick aus dem Dorf hinauf auf das Ensemble aus Gotteshaus, Schule und Pfarrhaus ist ein Foto­motiv wert. Wer das Ganze einmal aus umgekehrter Sicht erleben möchte, hat am Festwochenende eine seltene Möglichkeit: Am Samstag ab 14 Uhr und am Sonn­tag nach dem Gottesdienst starten Führungen auf den Turm. Für diese Aufstiege sollte man beachten, dass diese auf eigene Gefahr erfol­gen und nicht für Behinderte ge­eignet sind. Kinder ohne erwachse­ne Begleitung dürfen die teilweise sehr steilen Stufen nicht hinaufklet­tern. Dieser spannende Einblick in das alte Bauwerk ist gratis möglich, die Kirchgemeinde bittet jedoch um Spenden. Einer der „schnells­ten Kirchtürme Sachsens", wie der Pleißaer wegen seiner Reaktionen auf Schwingungen durch Wind und Sturm genannt wird, muss dringend ertüchtigt werden. Wenn das Geld vorhanden ist, soll die Sa­nierung im nächsten Jahr erfolgen. Gleichzeitig steht ein zweites Prob­lem an: Die Stahlglocken und der Stuhl sind so hinfällig, dass das Ge­läut ersetzt und der Glockenstuhl neu gebaut werden muss. Mittel­fristig werden wieder drei Bronze­glocken im Kirchturm hängen, so wie es bis zum Einschmelzen der alten Glocken im Zweiten Weltkrieg der Fall war. Auch aus diesem Grund lohnt sich die Klettertour in den Turm - diese Innenansicht wird es nach der Sanierung nicht mehr geben. Der Blick nach außen wird zwar durch die Lamellen verdeckt, etwas weiter unten gibt es jedoch kleine Fenster. abu
Die Reformation und ihre Folgen
AUSSTELLUNG Einladung ins Gotteshaus
Eigentlich ist es eine Traditi­on, dass zum Pleißaer Dorffest der sonntägliche Gottesdienst im Festzelt abgehalten wird. In diesem Jahr gibt es eine Aus­nahme: Um 9.30 Uhr werden die Gemeindemitglieder und al­le Interessenten in der Kirche begrüßt. Das hängt einerseits damit zusammen, dass man im Anschluss auf den Kirchturm steigen kann, andererseits gibt es eine Ausstellung zu besichti­gen. „Wir werden zum Festwo­chenende wertvolle Bücher aus unserem Archiv zeigen", teilte Mika Herold mit. „Dazu kann man sich unter dem Titel ,Die Reformation und ihre Folgen" informieren." Das Ausstellungs­projekt wird mit Unterstützung
des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Lutherdekade realisiert. Dabei werden rund 20 Plakate auf Aufstellern zu sehen sein, die sich an den 500 Jah­ren Reformation orientieren. Pfarrer Herold gab bekannt, dass Pleißa rund 500 Gemein­demitglieder hat. Nicht nur die­se sind natürlich zur Ausstel­lung willkommen. Übrigens soll­ten besonders Tierfreunde überlegen, nach dem Besuch der Kirche auch noch den Turmaufstieg zu wagen: Jede Menge Fledermauskot verrät dort, dass die scheuen nachtak­tiven Säugetiere den höchsten Punkt Pleißas als Unterkunft auserkoren haben. abu
Quelle: „Blick" vom 14.06.2017
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Viel Musik und Bühnenprogramm
SHOWS Für jeden Geschmack etwas
Drei Tage Dorffest in Pleißa: Das bedeutet immer, dass für je­den Geschmack mindestens ein Programmpunkt dabei sein sollte. „Wir werden auch bei der 26. Auflage wieder ein niveauvolles und abwechslungsreiches Dorf­fest erleben", ist Michael Ness­mann gewiss. „Am Freitag wird vor unseren DJs Lutz und Steffen die bekannte Band ,Joe"s Compa­ny' auf der Bühne stehen - und das bei freien Eintritt.". Die Band garantiert „ausgelassene Stim­mung mit Oldies, Rockklassikern, Countrysongs und Ostrock bis hin zum Schlager". Laut dem Orts­vorsteher werden in gewohnter Manier Kindergarten, Schule und Kirchgemeinde vertreten sein, sowie fast alle Vereine des Ortes. Zur festen Tradition gehört am Samstag der Posaunenweckruf um 9 Uhr, zudem beginnt an die­sem Tag der Festbetrieb mit den Schaustellern auf dem großen Platz vor der Schule. Am Abend laden „Hafer und Ede" zum Tanz in den Sommer ein. Mit Span­nung wird am Sonntag- Vormittag die Ernennung des Schützenkö­nigs erwartet.
Am frühen Nachmittag prä­sentieren sich die Hundesportler vor dem Festzelt. Nach den „Breitenauer Musikanten" und den Angeboten des „Regenbo­genbusses" klingt das Fest am frühen Abend dann ganz lang­sam aus. abu
Quelle: „Blick" vom 14.06.2017
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Sprösslinge singen in lustigen Kostümen
KINDERGARTEN Festprogramm und Umbauten in der „Krümelkiste"
Es rappelt im Karton, sprich in der Pleißaer „Krümelkiste" -und das gleich in mehrerer und vor allem positiver Hinsicht: Wenn am Samstag- Nachmittag sich beim Dorffest die Einrich­tungen des Ortsteils auf der Bühne des Festzeltes die Ehre geben, sind die Jüngsten um 15.30 Uhr am Start.
„Wir haben in diesem Jahr ein Programm aufgestellt, bei dem sich alle unsere Gruppen zeigen können", gab Birgit Steudten bekannt.
„Es werden vier verschiede­ne Lieder präsentiert, bei dem auch viele Kostüme zum Ein­satz kommen. Am Ende singt eine Gruppe unserer fast 70 Kinder noch einen Titel zusam­men."
Laut der stellvertretenden Kita-Leiterin können sich die Zuschauer auf einen bunten Mix aus aktuellen Titeln, aber auch aus „Der Eiskönigin" freu­en.
Grund zur Freude gibt es in der „Krümelkiste" auch dahin­gehend, dass die Umbauarbei­ten, die Ende letzten Jahres be­gonnen hatten, bald abge­schlossen sein werden. „In der 23. Kalenderwoche wurden die Arbeiten an der Rettungstreppe, welche als zweiter Rettungsweg aus dem Obergeschoss und Erdgeschoss am Bestandsgebäude und Anbau errichtet wurde, fer­tig gestellt", informierte Frances Mildner.
„Die Fertigstellung des An-und Umbaus im Untergeschoss ist für diese Woche vor­gesehen, so dass die Nutzung der beiden Gruppenräume mit Sanitäreinheit und Garderobe erfolgen kann." Laut der Stadt­sprecherin sollen nach dem Umzug der Kinder aus dem Obergeschoss in das Untergeschoss die Arbeiten in dem bis jetzt genutzten Bereich im Obergeschoss und anschlie­ßend im Erdgeschoss durchge­führt werden. abu
Quelle: „Blick" vom 14.06.2017
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Bestandsgebäude und Anbau errichtet wurde, fer­tig gestellt", informierte Frances Mildner.
„Die Fertigstellung des An-und Umbaus im Untergeschoss ist für diese Woche vor­gesehen, so dass die Nutzung der beiden Gruppenräume mit Sanitäreinheit und Garderobe erfolgen kann." Laut der Stadt­sprecherin sollen nach dem Umzug der Kinder aus dem Obergeschoss in das Untergeschoss die Arbeiten in dem bis jetzt genutzten Bereich im Obergeschoss und anschlie­ßend im Erdgeschoss durchge­führt werden. abu
Quelle: „Blick" vom 14.06.2017


Stets der passende Sound
„Hafer & Ede" sorgen stets für gute Stimmung
Pleißa. Das „DJ Team Hafer & Ede" ist eine erfolgreiche, seit vielen Jahren bekannte mobile Disko­thek. Zum
Pleißaer Dorffest wird sie am Samstag ab 20 Uhr zum Tanz in den Sommer einladen. Hervorgegangen ist das
Team aus „Rolly's Disco". Ca. 15 Jahre Erfahrung sprechen, so glauben Hafer & Ede, für sich.
Unterwegs sind sie sowohl mit eigener Anlage als auch in Discotheken mit eingebautem Equipment.
Mit ge­konnter Moderation und ihrem Musikprogramm lassen sie jede Festlichkeiten zu einem Erlebnis
der besonderen Art werden. „Hafer & Ede" spielen bis zum Um­fallen, und werden in der Regel
höchstens von gewollten Spielen und Vorführungen der Gäste un­terbrochen. - pm
Quelle: „Wochenspiegel" vom 16.06.2017
Rückblick frühere Dorffeste
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Pleissa wie es ist
Bilder vom Dorffest
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Sieg macht „Lust auf mehr"
EHRUNG Neuer Schützenkönig in Pleißa
Pleißa. Es ist ei­ne feste Tradition beim Pleißaer Dorffest, dass am Sonntagvormit­tag der neue Schützenkönig des Ortsteils vorgestellt wird. Der Aus­scheid dazu fand schon im Vor­feld statt, da die Pleißaer Schüt­zen auf andere Plätze ausweichen müssen. Rico Riegel gehört erst ein knappes Jahr dem Verein an: „Ich hatte schon mal an einem vergleichbaren Wettbewerb teil­genommen und den zweiten Platz errungen", gab er bekannt.
„Dadurch hatte ich mir durch­aus auch Chancen auf den Titel ausgerechnet." Am Ende stan­den beim Armbrustschießen 29 von 33 Ringen zu Buche - und damit zwei Punkte Vorsprung vor dem Vizetitel.
Der Sieg hat dem neuen Ver­einsmitglied durchaus „Lust auf mehr" gemacht - die Ehren­scheibe wird einen besonderen Platz am Gartenpavillon bekom­men. Die Pleißaer Schützen ha­ben aktuell 26 Aktive und ein Ehrenmitglied. „Für einen Ort ohne eigenen Schießplatz ist das recht gut", urteilte Jörg Eich­horn. Der Vereinsvorsitzende be­tonte, dass seine Schützen oft in Rußdorf oder Hartrnannsdorf trainieren. Er hatte in der Ver­gangenheit schon zwei Ma! er­lebt, dass ein Vereinsneuling so­fort Schützenkönig wurde. Mit Armbrust wird vorher nicht trai­niert, von vier Wettkampfschüs­sen werden die besten drei ge­wertet, abu
Quelle: „Blick" vom 21.06.2017
> Rückblick aus "Stadtspiegel" vom 20. Juli 2017 <