Titel für seltene Kaninchenrasse
Kreisjungtierschau in Pleißa mit 274 Tieren von 60 Züchtern
PLEIßA - Der Rassekaninchenzuchtverein S416 Pleißa hat am Wochen­ende die
34. Kreisjungtierschau des Kreisverbandes Chemnitz unter coronabedingten Hygieneschutzmaßnahmen durchgeführt. Dabei orga­nisierten die 24 Mitglieder um Vor­sitzenden Andreas Philipp das Leistungstreffen bereits zum dritten Mal in einem vereinseigenen Großzelt, welches auf dem Wiesenplatz ne­ben der Feuerwache aufgestellt wur­de.
60 Aussteller präsentierten den vier Zuchtrichtern insgesamt 274 Tiere in 48 Rassen- und Farbenschlä­gen. „Ungeachtet der nicht einfa­chen Rahmenbedingungen hat sich die Schau gelohnt, können wir sehr gute Leistungen konstatieren", sagt Philipp. Nur drei der vorgestellten Vierbeiner des aktuellen Zuchtjahr­gangs bestanden nicht den fach­männischen Blicken der Preisrich­ter. Mit 27 von 28 möglichen Punk­ten wurde Stefan Rupf vom gastgebenden Verein für seine Kaninchen der Rasse Russen der Pokal des Ober­bürgermeisters von Limbach-Oberfrohna zugesprochen. Mit der selte­nen Rasse Champagner Silberfarbig sicherte sich Rico Krasselt den Kreis­meistertitel. Zu den von den Teil­nehmern unter anderem aus Einsiedel, Wittgensdorf, Limbach-Oberfrohna und Pleißa gezeigten Exemp­laren zählten die Rassen Deutsche Riesen, Rote Neuseeländer und viele verschiedene Rex-Kaninchen. |hy
Quelle: „Freie Presse" vom 24.08.2020
Kreisjungtierschau des Rassekaninchenzuchtervereins $416 Pleißa e.V.
Am 22. und 23. August lud der Rassekaninchenzuchtverein S416 Pleißa e. V auf dem Platz vor der Feuerwache in Pleißa zur Tierschau ein. Die liebevolle Vorbereitung bei heißen Temperaturen fiel am Samstagvormittag zunächst dem Regen zum Opfer. Vereinsmitglieder und Tierfreunde ließen sich nicht unterkrie­gen und erschienen zahlreich. Ober­bürgermeister Dr. Jesko Vogel lobte die sehr gute Zusammenarbeit unter den ortsansässigen Vereinen und der Freiwil­ligen Feuerwehr. Diesen Zusammenhalt solle es weiterhin geben, ebenso wei­tere Ausstellungen und Erfolge, so das Stadtoberhaupt. Auch der Vorsitzende des Heimatvereins, Michael Nessmann, sprach sich für eine weiterhin gute Zu­sammenarbeit und Unterstützung unter den Vereinen aus. Vereinschef Andreas Philipp dankte Sponsoren, der Stadt und den Zuchtfreunden für die fleißige Arbeit und das Engagement. Ohne derartige Veranstaltungen würde der Verein nicht bestehen können.
Der Rassekaninchenzuchtverein S416 Pleißa e. V. hat derzeit 24 Mitglieder. Zuwachs gab es durch die Auflösung des S305 in Limbach. Man bemühe sich nach wie vor, mehr junge Leute für das Hobby zu begeistern und somit den Nachwuchs zu sichern, berichtet der Vereinschef. Ausstellungsleiter Matthias Heidrich sprach von sehr gutem Tierma­terial in der Ausstellung. Gezeigt wurden insgesamt 267 Tiere in unterschied­lichsten Rassen und Farbschlägen. Die Bewertung erfolgte nach Punkten und dient dem Züchter als eine Vorauswahl. Egal ob Deutscher Riese, Rex, Englische Widder, Rote Neuseeländer oder Chin­chilla - für Groß und Klein gab es viel zu sehen und niedlich sind sie doch alle. Manche Kaninchenarten brauchen aufgrund ihres Fells einen besonderen Pflegeaufwand und auch der Charak­ter variiert von Rasse zu Rasse. Laut Zentralverband der Deutschen Rasse-Kaninchenzüchter führe die Zucht und Pflege von Rassekaninchen, Menschen jeden Alters dazu, ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten. Die Verantwortung für die Tiere fördere ideelle Werte wie Zuver­lässigkeit und Beständigkeit. Quelle: „Stadtspiegel" vom 03.09.2020
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