Zwillingsbrüder entwerfen und gestalten erste Ortstafel - Wanderung zur Langenberger Höhe
Heimatverein enthüllt Stein an der Bachquelle
Für ein reges gesellschaftliches Leben im Limbach-Oberfrohnaer Ortsteil Pleißa setzen sich die Mitglieder vom Heimatverein unermüdlich ein. Bei ihrer erst jüngst abgehaltenen Jahreshauptversammlung sorgten sie mit zwei neuen Beschlüssen wieder einmal für Aufsehen.
So wurde zum einen eine Ortstafel vorgestellt, die von den 18-jährigen Zwillingsbrüdern Bernd und Frank Montag entworfen und auch selbst gestaltet wurde. Die Tafel soll im Ortskern, unterhalb der Kirche, aufgestellt werden und insbesondere Gästen von Pleißa als Hinweisschild dienen.
„Die Tafel ist ein wirkliches Kunstwerk", lobte der Vorsitzende vom Heimatverein und Ortsvorsteher in einer Person, Michael Nessmann, die Arbeit der Zwillingsbrüder. Die markantesten Pleißaer Gebäude wie beispielsweise die Schule und die Kirche wurden wie alle Legenden von den Jugendlichen mit der Hand gemalt. Der zweite wichtige Beschluss betrifft den Hort der Grundschule Pleißa. Die Mitglieder vom Heimatverein initiieren eine Spendenaktion für die Einrichtung. Mit dem Geld soll ein neues Klettergerüst angeschafft werden, auf dem die Grundschüler nach dem Unterricht wieder nach Herzenslust dem nötigen Bewegungsdrang frönen können. Der Hort verfügte bereits über ein Klettergerüst, das allerdings ausgedient hatte. Das neue Gerät soll noch dieses Jahr aufgestellt und zum Spielen freigegeben werden.
Die Jahreshauptversammlung, so schätzt Vereinsvorsitzender Michael Nessmann ein, war wieder sehr gut besucht. Derzeit gehören dem Heimatverein rund 150 Mitglieder an. Selbst der 90-jährige Heinz Friedemann ließ es sich nicht nehmen, an der wichtigen Sitzung teilzunehmen.
Heinz Friedemann ist zwar das älteste aktive Vereinsmitglied, eine 101-jährige Pleißaerin allerdings ist als Ehrenmitglied schon 101 Jahre!
Einen weiteren Veranstaltungshöhepunkt für dieses Jahr kündigt Michael Nessmann ebenfalls schon jetzt an. Zu Pfingsten, so berichtet er, wird ein Gedenkstein eingeweiht. Der Stein, vom ansässigen Künstler Reinhard Kielis angefertigt, soll an der Pleißenbachquelle enthüllt werden. Der Pleißenbach entspringt unweit des Dorfes auf der Langenberger Höhe.
Der Stein soll mit der entsprechender Inschrift künftig alle Wanderer, die die Langenberger Höhe frequentieren, auf die Quelle aufmerksam machen. Interessierte Bürger, nicht nur aus Pleißa, können der feierlichen Einweihung des Steins beiwohnen. Am Pfingstsonntag ist es soweit. Für dieses Ereignis wird extra ein Wandertag organisiert. Ab 10 Uhr geht es per pedes ab der Pleißaer Feuerwache gen Langenberger Höhe. Der Heimatverein ist bekanntlich auch maßgeblich an der Organisation und Durchrührung des alljährlichen Dorffestes beteiligt. Das Fest wird heuer vom 24. bis 26. Juni ausgetragen. Es zieht jedes Jahr viele Gäste aus Limbach-Oberfrohna und anderen benachbarten Orten an.
Nicht minder stolz sind die Heimatfreunde auch auf den unter ihrer Regie entstandenen und geführten Jugendclub. Der Treff für die junge Pleißaer Generation in der Schule, wird regemäßig von 15 bis 20 Jugendlichen frequentiert. In Eigenleistung haben sie ihre Freizeiträume erst im Herbst vorigen Jahres auf Vordermann gebracht. „Das Geld für die Renovierungsarbeiten, verdienen sich die Jugendlichen immerhin selbst", erzählt Michael Nessmann. Und das unter anderem durch den Verkauf kulinarischer Angebote bei den Ortsfesten.

Quelle: „Wochenspiegel" vom 16. März 2005
Die neue Ortstafel
 
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Hier halten alle zusammen
ERFOLG Pleißaer Heimatverein seit 20 Jahren aktiv
Pleißa. Als der Pleißaer Heimatverein am 2. Mai 1999 gegründet wurde, waren die 16 Anwesenden alles andere als glücklich: Vier Monate zuvor war ihre bis dahin selbstständige Ge­meinde Limbach-Oberfrohna zu­geschlagen worden.
„Es war einer der letzten säch­sischen Beschlüsse der Gemein­de-Gebietsreform", weiß Michael Nessmann, der seitdem Vorsit­zender ist. Der Schmerz über die Zwangs-Eingemeindung ist über die Jahrzehnte kleiner geworden, die Treue zum Ort ist geblieben. Im Gegensatz zu vielen Vereinen, die Nachwuchssorgen plagen, ist in Pleißa sogar das Gegenteil ein­getreten:"Mit inzwischen 162 Mitgliedern haben wir die Anfangszahl verzehnfacht", freut sich der Ortsvorsteher. „Unser Ortsteil mit seinen gut 2300 Ein­wohnern steht seit Jahren stabil da, neue Einwohner treten dem Ver­ein bei und möchten sich aktiv einbringen."
Von Anfang an hat man eng mit dem Feuerwehr-Förderverein kooperiert, der nur eine Woche später gegründet wurde. „Ein wichtiger Grund für uns war der Erhalt des überregional bekann­ten, dreitägigen Dorffestes, das wir seit 2000 in Eigenregie füh­ren", so Nessmann. In dem Zu­sammenhang lobt er immer wie­der auch den Zusammenhalt mit den anderen Vereinen und Insti­tutionen Pleißas, welcher bei dem jährlichen Highlight stets zu se­hen ist. Über die Jahre haben sich die Aufgaben des Vereins ständig erweitert: Feste, Wanderungen, Hinweisschilder für historische Bauwerke - die Arbeit geht nicht aus. Aktuell wurden neue Sitzgar­nituren im Ort aufgestellt. „Früher hieß es Unter- oder Oberdorf, heute halten alle zusammen", be­tont der Ortsvorsteher. Auch wenn es gut läuft: Langfristig möchte der bewährte Vorstand das etab­lierte Gefüge gern in jüngere Hän­de übergeben, damit das intakte Dorfleben auch in Zukunft erhal­ten werden kann. abu
Quelle: BLICK vom 11.05.2019
 
Heimatverein
Kunstwerkstatt mit Kinder-Aktion
PLEIßA - Mitglieder des Heimatver­eins Pleißa haben ein neues Projekt ins Leben gerufen. Grund dafür ist, dass die sogenannte mobile Kunst­werkstatt des Vereins wegen der Coronapandemie nicht zum Einsatz kommen kann. Das Projekt trägt den Titel „November-Kunst - statt November-Blues", erklärt Michael Nessmann, Vorsitzender Heimatver­eins Pleißa. Die Einwohner des Orts­teils, besonders die Kinder und Ju­gendlichen, sind dabei aufgerufen, sich kreativ mit Pleißa auseinander­zusetzen. Es könne gebastelt, ge­schnitzt, gemalt, gezeichnet, geklöp­pelt und geschraubt werden. Ziel sei, die schönsten Kunstwerke in einer Freiluftgalerie zu präsentieren. „So soll Kunst bei uns für jeden unter Be­rücksichtigung der Pandemieregeln auch ganz ohne Maske erlebbar wer­den können", sagt Michael Ness­mann. | reu
DIE AKTION läuft bis Ende November. Fotos der Kunstwerke können bis 30. November an heimatverein-pleissa@freenet.de geschickt werden.
Quelle: „Freie Presse" vom 14.11.2020
Kunst statt Blues
AKTION „Mobile Kunstwerkstatt"
Pleißa. Aufgrund der Corona-Beschränkungen kann die „Mobi­le Kunstwerkstatt" des Heimatver­eins Pleißa derzeit nicht zum Ein­satzkommen. Für die jungen Mit­glieder des Vereins ist das aber kein Grund zum Nichtstun. „An­fang des Monats haben die Ma­cher der „Mobilen Kunstwerkstatt" das Projekt November-Kunst statt November-Blues aus der Taufe gehoben", freut sich Michael Nessmann, Vorsitzender des Hei­matvereins Pleißa. Die Einwohner des Ortsteils, besonders aber die Kinder und Jugendlichen, sind aufgerufen, sich kreativ mit Pleißa auseinanderzusetzen. Es kann gebastelt, geschnitzt, gemalt, ge­zeichnet, geklöppelt oder ge­schraubt werden. Ziel ist es, dass die schönsten Kunstwerke anschließend in einer Freiluftgalerie präsentiert werden. „So wird Kunst bei uns für jeden ganz ohne Maske erlebbar", sagt Michael Nessmann. Die Aktion läuft bis Ende November. Fotos der Kunst­werke können bis 30. November per E-Mail an Heimatverein-pleissa@freenet.de geschickt werden. Kindern und Jugendlichen ein künstlerisches, nachhaltiges An­gebot in ihrer Freizeit schaffen -das ist das Ansinnen der „Mobilen Kunstwerkstatt", die im vergange­nen Jahr durch fünf junge Mitglie­der des Heimatvereins Pleißa ins Leben gerufen wurde. Die Werk­statt findet in einem Pavillon Platz und bietet alles, was man zum kreativ sein braucht - vom Farb­kasten bis zu Holzstücken und Hammer
. hfn- Quelle: „Blick" vom 18.11.2020
 
Große Freude über alte, neue Sitzgruppe
Vom Baumgartenweg bietet sich ein herrlicher Blick über den Pleißaer Ortskern mit Feuerwache, Kirche und Schule. An dem beliebten Wanderweg hatte der Heimatverein Heißa bereits 2008 eine überdachte Sitzgruppe aufgestellt. Da diese mittlerweile verschlissen war, wurde sie in einer Gemein­schaftsaktion zwischen Verein und städtischem Bauhof Mitte September neu aufgestellt (Foto). Das Dach konnte erhalten werden, aber der Unterbau wurde von Holzgestal­ter Rene Oehme aus Lärchenholz neu gebaut. Zu den zwei vorhandenen Bänken kommt noch ein neuer Tisch hinzu, dessen Finanzierung der Heimatverein übernimmt. „Nun kann an dieser wundervollen Stelle weiterhin gerastet und gepicknickt werden", freute sich Michael Nessmann, der als Vereinsvorsitzender und Mitarbeiter des Bauhofs die Aktion initiiert hatte. Das Schild zum Baumgarten-Gedenken wird laut ihm eben­falls wieder angebracht. „Dieser war zwei Jahre lang Oberförster in Pleißa und hat hier schon lange vor Zeppelin erste Flugversuche unternommen. Sein Ziel war, im Gegensatz zu den schon üblichen Ballonfahrten, kontrolliert zu fliegen", berichtete Michael Nessmann, der mit seinem Verein bereits mehrere Infotafeln zu bedeutsamen Gebäuden
in Pleißa aufgestellt hat. Rene Oehme, der den Unterbau der Sitzgruppe hergestellt hat, freute sich ebenfalls über die gute Zusammenarbeit. Der gelernte Forstarbeiter beschäftigt sich in seiner Freizeit hauptsächlich mit Kettensägearbeiten. Unter anderem entstehen Skulpturen, Pflanzgefäße und Dekorationen. Er fertigt aber aus einheimischen Hölzern auf Bestellung auch Gartenmöbel, Sitzecken und Unterstände fürs Feuerholz. Beim „Kultur­erwachen" im Stadtpark konnte seine Sägekunst von den Besuchern bereits bewundert werden und der Pinguin vorm Tierparkeingang wurde auch von ihm geschaffen.
Rene Oehmes Ausstellungsraum und Werkstatt findet sich auf der Helenenstraße 54.
Mehr Infos auch unter www.chain-saw-art.de
Quelle: „Stadtspiegel" vom 14.10.2021
Pleißaer Heimatverein widmet neue Bank Lutz Löbel
In Pleißa gibt es nicht nur eine schicke neue Sitzgelegenheit am Baumgartenweg, sondern auch eine neue Bank rund um die große Erle auf der „Sternwiese", wo im Winter der Schwibbogen steht. „Die Bank hatten wir anlässlich unseres 20-jährigen Bestehens geplant und aus aktuellem Anlass haben wir sie zum Andenken nach unserem kürzlich verstor­benen Freund „Lutz Löbel-Bank" genannt", erklärte Michael Nessmann, der Vorsitzende des Pleißaer Heimatvereins. Hergestellt hat die Bank ebenfalls Rene Oehme, der sich in seiner Freizeit mit Kettensägekunst beschäftigt und in seiner Werkstatt auf der oberen Helenenstraße unter anderem auch Bänke und Gartenmöbel herstellt.
Quelle: „Stadtspiegel" vom 28.10.2021
Lutz-L÷bel-Bank
Lebendiger Adventskalender soll in der Vorweihnachtszeit Pleißa beleuchten
Die Idee für das Projekt entstand im Heimatverein des Ortsteils. Und obwohl die Vorbereitungszeit kurz war, haben ein Vater und sein Sohn schon genügend Mitstreiter gefunden. -VON STEFFI HOFMANN-
PLEIßA - Pleißa soll leuchten - das ist der Wunsch des Heimatvereins des Limbach-Oberfrohnaer Ortsteils für die diesjährige Adventszeit. Da­mit der Wunsch Wirklichkeit wird, planen die Mitglieder zum ersten Mal einen lebendigen Adventska­lender für ihren Ort.
„Die Idee ist, dass bis zum 24. De­zember jeden Abend ein anderes Fenster aufleuchtet und in der Vor­weihnachtszeit Wärme und Gast­lichkeit in die finsteren Winter­abende ausstrahlt", sagt Benjamin Nessmann vom Heimatverein. Der 39-Jährige hatte die Idee, das schon in anderen Städten und Gemeinden gut laufende Projekt des lebendigen Adventskalenders nach Pleißa zu übertragen. Neben leuchtenden Fenstern sind auch strahlende Vor­gärten oder Carports geplant. „Es gibt schon viele kreative Ideen. Zu der einen oder anderen Überra­schung, wie zum Beispiel einer klei­nen Adventslesung, wird vielleicht sogar so manche Köstlichkeit ge­reicht", kündigt Benjamin Ness­mann an.
Mitstreiter für den lebendigen Adventskalender habe Nessmann auch schnell gefunden - an der Um­setzung ihrer Vorstellungen tüfteln die 24 beteiligten Familien derzeit eifrig. Er und sein Vater Michael Nessmann, der Vorsitzende des Hei­matvereins, seien dazu direkt auf die Bürger zugegangen und hätten sie gefragt, ob sie sich eine Teilnahme am lebendigen Adventskalender vorstellen könnten.
„Im nächsten Jahr wird es dann im Vorfeld sicher einen Aushang für die 24 Tage bis Weihnachten geben, wo sich Interessierte einfach eintra­gen können", so Michael Nessmann. Er freue sich jedenfalls, dass die Idee so eine positive Resonanz erzeugt habe - und das in ganz Pleißa. „Vom Anfang des Gewerbegebietes bis hin zum Schützenteich sind Teilnehmer dabei", informiert der Vereinsvorsit­zende. Alle Aktionen sollen für die Pleißaer rechtzeitig mit einem Flyer, per Aushang in den Schaukästen im Ortsteil sowie im Internet bekannt­gegeben werden.
Quelle: „Freie Presse" vom 26.10.2021
Benjamin Nessmann
Michael Nessmann
Premiere für den lebendigen Adventskalender in Pleißa
Für die Adventszeit hat sich der Hei­matverein Pleißa eine tolle Aktion einfallen lassen: einen lebendigen Adventskalender.
„Die Idee ist, dass bis zum 24. Dezember jeden Abend ein anderes Fenster auf­leuchten und in der Vorweihnachtszeit Wärme und Gastlichkeit in die finsteren Winterabende ausstrahlen wird", sagt Benjamin Nessmann, der das schon in anderen Städten und Gemeinden realisierte Konzept nach Pleißa über­tragen hat. Mitstreiter für den lebendi­gen Adventskalender waren im Ortsteil übrigens schnell gefunden - an der Umsetzung ihrer Ideen tüfteln die 24 beteiligten Familien derzeit noch.
„Es gibt schon viele kreative Ideen. Zu der einen oder anderen Überraschung, wie zum Beispiel einer kleinen Ad­ventslesung, wird vielleicht sogar so manche Köstlichkeit gereicht werden" sagt Benjamin Nessmann. Alle Aktionen sollen für die Pleißaer rechtzeitig mit einem Flyer, per Aushang In den Schaukästen im Ortsteil und auf der Webseite des Heimatvereins Pleißa unter www.heimatverein-pleissa.de bekanntgegeben werden.
Christian Wobst, Heimatverein Pleißa
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